Das Stelzenhaus Leonie Mini

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Guten Morgen ihr Lieben,

heute möchte ich Euch von unseren Erfahrungen berichten, die wir mit dem Stelzenhaus Leonie Mini gemacht haben, das wir von Spiel im Garten zur Verfüngung gestellt bekommen haben.

Auf deren Homepage konnten wir uns eins der Spielhäuser aussuchen und Mädels wer die Wahl hat ...

Gemeinsam entschieden wir uns dann für "Leonie" und weil wegen Platzgründen, für die kleinere Ausgabe. Weiterhin landete noch ein Anbaumodul für Schaukeln im Warenkorb. Eine Kletterwand, ein Piratenschiff-Steuerrad, zwei Schaukeln und eine Rutsche.

10 Tage später kam der Anruf einer Spedition. Die freundliche Dame vom Kundenservice vereinbarte einen Liefertermin mit mir und versprach, dass die Jungs 30Minuten vorher nochmal durchklingeln. Nach all meinen bisherigen Erfahrungen muss ich Euch gestehen: ich war ein bisschen skeptisch. Denn während des Hausumbaus gingen die Handwerker und Lieferanten hier ein und aus. Pünktlichkeit oder Zuverlässigkeit gehörte definitiv selten zum Repertoire. Und wie oft bin ich Herrn Hermes und Mr, UPS schon hinterher gerannt. Oft erfolglos. Nur konnte dieses Mal unser "Päckchen" nicht beim Nachbarn abgegeben werden.

An einem Montagnachmittag kam dann tatsächlich ein riesen LKW in unser Wohngebiet gefahren und blockierte kurzzeitig die komplette Straße.  Eine halbe Tonne Holzbretter wurden in der Einfahrt abgelegt und ich verbrachte den Rest des Tages damit, Brett für Brett hineinzutragen.

 

Mein Lifehack daher für Euch: Beim Liefertermin gleichzeitig auch 3-4 starke Männer antanzen lassen, Caipi mixen und von der Sonnenliege aus das Treiben beobachten.

Das gelieferte Holz war nass und übersäht mit grünem Schimmel. Aber kein Grund zur Aufregung. Denn das ist ganz normal, wir arbeiten hier schließlich mit Naturmaterialien. Gefährlich wird es erst bei weißem und schwarzem Schimmel, meine ich zu wissen. Keines der Teile ist vorgebohrt, dafür alles kesseldruckimprägniert. Bedeutet für uns: wir sparen uns den 1. Anstrich. Da uns im Verlauf irgendeine Kitaseuche lahm legte, lagerten die feuchten Holzteile im Garten bei 30C.

Zwei Wochen später ging es dann mit dem Aufbau los. Das Holz war nun gut trocken.

Während mein Mann in den Baumarkt fuhr und Einschlaghülsen für das Haus kaufte, wir hatten uns nämlich dagegen entschieden es einzubetonieren, bohrte ich alle Bretter vor.

Eine tolle Arbeit auch für ungelernte Hilfskräfte. Und dringend zum Empfehlen, da das Holz sonst splittern kann.

 

Wir begannen den Hausbau damit, dass wir das Untergestell, die Stelzen miteinander verschraubten. Das war gar nicht mal so schwer. Hier hilft es, wenn man die Anleitung vorher genauestens studiert. Dann erspart man sich nämlich nachträgliche Korrekturen. #räusper

Auch die Leiter wurde direkt von uns montiert, da sie dem Unterbau zusätzlichen Halt verleiht.

Hierbei sollte man gründlich arbeiten und alles mit der Wasserwage kontrollieren. Insgesamt haben Planung und Unterbau setzen, am meisten Zeit gebraucht.

Der Rest geht dann ziemlich zügig. Die Bodenpanelen werden nacheinander aufgeschraubt. Hier fingen wir vorne bei der Leiter an und arbeiteten uns nach hinten. In der Theorie ist das alles alleine möglich. Aber zu zweit geht es deutlich einfacher. Mein Mann ist Handwerker und es fiel ihm nicht schwer. Ich habe nicht wirklich Ahnung und arbeitete daher komplett auf sein Geheiß hin. Durch die Sonne der letzten Tage, waren die Bodenbretter arg verzogen. Wir mussten sie mit ganz schön viel Kraft in Reih und Glied bringen. (Hier kann ein guter Akkuschrauber mit aufgeladenem Ersatz Akku Gold wert sein.)  Es folgte das Balkongeländer und die Rutsche. Hier entdeckten wir zu unserer Freude einen Wasseranschluss auf der Rückseite. Ob wir ihn aber wirklich freibohren, wissen wir noch nicht. Da sie von Haus aus schon gut steil ist. Die zwei Jährige saust da gut runter und landet nach einem kurzen Flug, einen halben Meter weg im Gras. Mit der zusätzlichen Zufuhr von Wasser, könnte sich die Kinderrutsche in ein Kindergeschoß verwandeln.. ich werde berichten.

Als nächsten werden die vormontierten Hauswände hochgezogen und miteinander verschraubt. (Hier sollte man dringend zu zweit sein.) Ein paar Minuten später war dann auch den Nachbarn klar, was wir da treiben. Denn aus der zunächst denkbaren Sonnenterrasse wurde in ein paar Handgriffen ein Spielhaus. Dann kamen die Dachschrägen und das Haus stand.

Zum Schluss montierten wir noch Haustür und Fensterläden und damit war der Tag auch schon rum. Für das nächste Wochenende planen wir den Abschluss des Hauses mit der mitgelieferten Dachpappe und den Anbau der Schaukel, die wir allerdings einbetonieren werden. Im Urlaub nächste Woche steht dann der Anstrich des Stelzenhauses an. Schon jetzt wird heiß diskutiert welche Farbe wir nehmen sollen.

Vielleicht habt ihr ja eine Idee?

Fortsetzung folgt ...

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Kommentare: 4
  • #1

    Denise (minimemalzwei) (Dienstag, 30 Mai 2017 13:50)

    Es ist so toll geworden und CHAPEAU, wir hätten niemals die Geduld gehabt es aufzubauen....

  • #2

    Antonia (Dienstag, 30 Mai 2017 13:55)

    Wow das sieht nach jeder Menge Spaß und vielen Möglichkeiten aus! Ich möchte auch so gern einen Garten �
    Ich bin gespannt welche Farbe ihr wählt - ich würde nur drauf achten, dass sie zum rot der Rutsche passt �

    Liebe Grüße,
    Antonia
    https://tandaradei.blog

  • #3

    Annika (Dienstag, 30 Mai 2017 13:57)

    Das ist ja ein schönes Häuschen. Die Farbwahl ist echt schwer. Vllt rot oder grün. Oder Gelb �

  • #4

    Sabrina (Dienstag, 30 Mai 2017 14:13)

    Es sieht so toll aus!!
    Wahnsinns Arbeit ich glaube, ich hätte die Nerven dazu nicht �
    Zur Farbwahl, vlt ein Pastellblau oder mintgrün/weiß